|
|
 |
 |
|
Im ersten Winter hatte ich ja nicht alles geschafft, was mir erforderlich erschien. Das sollte jetzt vor dem Sommer 2004 passieren:
|
 |
 |
 |
|
- Die Deckenverkleidung der Achterkajüte musste erneuert werden. Bei einem Großhändler für Raumausstatterbedarf in Kiel habe ich ein Material gefunden, das zur Verkleidung von Autohimmeln verwendet wird: ca. 2 mm Schaumstoff mit einer velourartigen Oberfläche. Im Vergleich mit dem Material, das ich im Salon verwendet hatte (Gisatex) war dieses “spottbillig” (3,50 €/m), der Nachteil bestand nur darin, dass es 1,40 m breit war und ich über Kopf arbeiten musste. Außerdem roch der Kleber sehr lecker, so dass ich die Arbeiten mit einer ABC-Schutzmaske ausgeführt habe.
Mit dem Ergebnis bin ich bis heute zufrieden
|
|
|
|
- Das “Pseudo-Teakdeck” hatte mich von Anfang an gestört. Jetzt im 2. Winter wollte ich Nägel mit Köpfen machen und habe die Sitzauflagen ausgebaut, was jedoch nur mit roher Gewalt vonstatten ging, denn Dehler hat das Holz mit Sikaflex oder etwas ähnlichem festgeklebt. Von den alten Teilen habe ich mir dann Schablonen angefertigt und aus 9 mm Sperrholz nachgebaut. Auf das Sperrholz wurden anschließend mit Epoxyharz 6 mm Teakholzleisten aufgeleimt und die Fugen mit Pantera gefüllt. Damit die Auflagen zur Überholung abgenommen werden können, habe ich in das Sperrholz von unten Einschraubgewinde eingedreht, so dass ich jetzt die Auflagen aus der Achterkajüte, dem Ölzeugschrank oder der Backskiste schrauben kann. Damit es durch die Schraubenlöcher nicht zu Leckagen kommt, wird um jede Schraube eine Gummidichtung gelegt. Hat bis jetzt gut funktioniert.
|
|
|
 |
 |
|
- Dann war auch noch das Deck dran - bei einem Farbenhändler habe ich mir die zum Gelcoat passende Farbe anrühren lassen und nachdem ich das TBS angeschliffen und mit Aceton entfettet hatte, damit die TBS-Flächen lackiert. Damit das Deck rutschfest blieb, habe ich in die noch feuchte Farbe Glasperlen eingestreut und nach dem Abtrocknen noch einmal überlackiert. Nach den bisherigen Erfahrungen würde ich heute feinen Quarzsand nehmen, denn mit den Glasperlen erreicht man einen Effekt vergleichbar mit 40-er Schleifpapier (Äußerst ölzeug-, sohlen- und hautfreundlich !!!).
Im Frühjahr 2008 habe ich das Deck wieder abgeschliffen und diesmal an Stelle der Glasperlen Chinchillasand (aus dem Heimtierbedarf) verwendet. Das Deck ist damit ebenfalls sehr rutschfest, jetzt aber nur noch in 180-er Körnung.
- Nach dem Motto “Vorsicht ist ...” habe ich im Winter 2003/2004 auch noch alle Wanten und Stagen ausgetauscht und mir auch neue Fallen, Schoten und Reffleinen gegönnt.
|
 |
 |
|
- Und dann waren da auch noch die beiden “Bulleyes” über der Pantry und dem Kartentisch - deren Dichtungen hart und spröde werden und durch die zentrale Rändelmutter immer schwer zu öffnen und zu schließen waren.
Über der Pantry habe ich dafür ein rechteckiges Bulleye (VETUS PZ 74) und über dem Kartentisch das VETUS PW 31 eingebaut.
|
|
|
|
|
|